Advent

Diese Woche bin ich auf den Adventsmarkt gegangen. Es war schwierig einen Parkplatz zu finden und schnell waren mir die Lichter, die Düfte, Gerüche von den Ess- und Getränkeständen zu viel. Aus jedem Lautsprecher duddelte ein anderes Weihnachtlied .

Ent-täuscht zog ich nach Haus, was hatte ich erwartet ?

 

 

 

 

Ich holte meine Feuerschale und zündete mir im Garten ein Feuer an, am Herd wärmte ich Punsch

und dann standen wir in der Dunkelheit am Feuer,

nur ich und mein Liebster.

Die Wolken verzogen sich und

ein wunderbarer Sternenhimmel war zu sehen.

 

Das ist der Advent den ich feiern will.

Das Licht in der Dunkelheit.

In mir, in Dir und im Aussen

 

 

 

Ich segne die Nacht, die mein Herz nährt,

 

um den Geist der Sehnsucht frei zu lassen,

 

damit im Fließen und Werden des Traumes,

 

in der Dunkelheit die Nahrung geerntet wird,

 

die den Hunger stillt den niemand sieht.

 

 

 

Alles ist unsterblich in mir

 

und ich heiße das Wunder des neuen Tages willkommen,

 

das Feld der Helligkeit die entsteht

 

und die Zeit für Alles zu wachsen und in dem Licht zu stehen.

 

 

 

 

 

Auf den Altar des Sonnenaufgangs lege ich:

 

die  ruhige Zuverlässigkeit meines Atems,

 

das Zelt meiner Gedanken, das mir Schutz bietet,

 

die Welle des Verlangens, deren Ufer ich bin

 

und all die Schönheit die ich erblicke.

 

 

 

Möge mein Geist heute lebendig werde

 

damit ich die unbekannte Landschaft erkenne

 

die mich zu neuen Ufern bringt

 

die die abgestorbenen Hüllen gestern zerbricht

 

um das Risiko einzugehen, aufgewühlt und verändert zu werden.

 

 

 

Möge ich heute den Mut haben

 

das Leben zu leben das ich lieben würde,

 

meine Träume nicht länger aufzuschieben

 

Aber zu mindestens das tun, für das ich hier her gekommen bin

 

und mein Herz nicht mehr an die Angst verschwende

 

 

 

John O'Donohue

 

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