Advent

Diese Woche bin ich auf den Adventsmarkt gegangen. Es war schwierig einen Parkplatz zu finden und schnell waren mir die Lichter, die Düfte, Gerüche von den Ess- und Getränkeständen zu viel. Aus jedem Lautsprecher duddelte ein anderes Weihnachtlied .

Ent-täuscht zog ich nach Haus, was hatte ich erwartet ?

 

 

 

 

Ich holte meine Feuerschale und zündete mir im Garten ein Feuer an, am Herd wärmte ich Punsch

und dann standen wir in der Dunkelheit am Feuer,

nur ich und mein Liebster.

Die Wolken verzogen sich und

ein wunderbarer Sternenhimmel war zu sehen.

 

Das ist der Advent den ich feiern will.

Das Licht in der Dunkelheit.

In mir, in Dir und im Aussen

 

 

 

Ich segne die Nacht, die mein Herz nährt,

 

um den Geist der Sehnsucht frei zu lassen,

 

damit im Fließen und Werden des Traumes,

 

in der Dunkelheit die Nahrung geerntet wird,

 

die den Hunger stillt den niemand sieht.

 

 

 

Alles ist unsterblich in mir

 

und ich heiße das Wunder des neuen Tages willkommen,

 

das Feld der Helligkeit die entsteht

 

und die Zeit für Alles zu wachsen und in dem Licht zu stehen.

 

 

 

 

 

Auf den Altar des Sonnenaufgangs lege ich:

 

die  ruhige Zuverlässigkeit meines Atems,

 

das Zelt meiner Gedanken, das mir Schutz bietet,

 

die Welle des Verlangens, deren Ufer ich bin

 

und all die Schönheit die ich erblicke.

 

 

 

Möge mein Geist heute lebendig werde

 

damit ich die unbekannte Landschaft erkenne

 

die mich zu neuen Ufern bringt

 

die die abgestorbenen Hüllen gestern zerbricht

 

um das Risiko einzugehen, aufgewühlt und verändert zu werden.

 

 

 

Möge ich heute den Mut haben

 

das Leben zu leben das ich lieben würde,

 

meine Träume nicht länger aufzuschieben

 

Aber zu mindestens das tun, für das ich hier her gekommen bin

 

und mein Herz nicht mehr an die Angst verschwende

 

 

 

John O'Donohue

 

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Innehalten

Apfelsegen - Wassail

..und der Bauer ging am Drei-Königstag in seinen Obstgarten. Sanft rüttelte er die Bäume, als wolle er ein Kind wecken. " Wacht auf ihr lieben Apfelbäume" sprach er sanft, " Frau Holle kommt heute , euch zu segnen".

Dieses Märchen haben die Gebrüder Grimm aufgeschrieben und zeigt das der Wassail  oder Apfelsegen der in England heute noch gefeiert wird, auch bei uns eine Tradition hat.

 

Die frühen Menschen benötigten Vitamine um den kalten Winter zu überstehen. Und das ermöglichte vorallem der Holzapfel, die Urform unseres Apfels.

 

Lasst uns ein Feuer im Obstgarten anzünden, lasst uns singen, tanzen, trommeln, segnen, beten und gemeinsam Leckerein essen , die aus Apfel gemacht sind und dem Apfel danken.

 

 

 

 

mit einem Feuer, Apfelpunsch und vielen anderen Köstlichkeiten aus Äpfeln wird gefeiert, gesungen und gelacht,

 

wir bringen Leben, Licht und unsere Dankbarkeit  zum Apfelbaum.

 

 

 

Wir danken gemeinsam für die vergangene Ernte und segnen die Apfelbäume mit einem Ritual damit auch die kommenden Ernten gut sind.

 

 

 

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit euch.

 

Adresse gibt es auf Anfrage und

 

Fahrgemeinschaften sind sehr gewünscht

 

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit euch.

Termin: Samstag 6.1.2018

 

Uhrzeit: ab 15 Uhr

 

Treffpunkt : 14:30 am Bauernmarkt in Erding

 

 

 

Ort: Irenes Obstgarten

 

Beitrag: Essen/ Trinken aus Äpfel

 

 

 

 

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Magischer Tag

An einem wunderschönen ,warmen Herbsttag trafen wir sieben Frauen uns am Blautopf, der mit seinem magischen klaren und unglaublichen blau bezaubert.

 

Wir konnten uns kaum satt sehen und sangen wunderschöne Lieder für die Göttin der Quellen.

 

Durch einen golden leuchtenden, herbstlichen Wald erklommen wir die schwäbische Alb um, oben angkommen,  auf und unter einer großen Buche, uns der Natur mit allen Sinnen hinzugeben.

Berauschend.

Genährt von der Wärme der Sonne, den hebstlichen Farben und den Frauenstimmen, die dies Schöpfung besangen, machten wir uns weiter auf den Weg.

 

Das Konzert im Hohle Fels, die Höhle in der die älteste Frauenfigur der Menschheit gefunden wurde rundete den Tag ab.

 

Wie schön ist es, das mit Frauen zu teilen, die all das berührt und nährt.

 

Es gibt so viele schöne, kraftvolle und wunderbare Orte and die wir unsere Schwestern mitnehmen können und dann kraftvoll, satt und glücklich in unseren Alltag zurückkkehren.

 

So sei es.

Nimm meine Hand Schwester. Du bist nicht allein in der dunklen Nacht.

Wilde

Weiber

Schwesternschaft

(Rotes Zelt)

 

 

 

Nimm meine Hand Schwester.

Du bist nicht allein in der dunklen Nacht.

 

 

 

Ich weiß, das Leben hat dich in die Knie gezwungen.

Ich sehe den Schatten des Zweifels und der Angst, die in dein kostbares Gesicht gezeichnet sind.

Ich sehe, dass sich deine starken Schultern schmerzhaft unter dem Gewicht der Welt verbiegen.

Ich kann das getrocknete Blut an deinen weichen Händen sehen,

mit denen du dich aus den Plätzen befreit hast, in die du nicht gehörst.

 


Es ist Zeit, uns zu erheben.

 

 

 

Komm mit mir ans Wasser und sieh in deine strahlenden Augen.

Denn deine leuchtende Wahrheit ist da.

Sie ist zu schön, um sie zu verstecken.

Sie ist zu kraftvoll, um sie klein zu halten.

Du bist soviel mehr als das Leben, das du gerade lebst.

 


Lege das Schwert nieder, Schwester.

Du bist eine Kriegerin, aber deine Kraft liegt nicht in der Waffe.

Deine wahre Kraft liegt in dem  Geheimnis unter deiner prachtvollen Haut.

Sie liegt in deinem Bauch, der wie der Mond geformt ist, fließt über deine schmeichelnden Hüften und

pulsiert in deinem gewaltigen Herzen.

 


Lass uns auf eine Reise gehen. durch die trostlose  Ebene der Sorgen

zu der riesigen Mauer, die du um deine Herz gebaut hast, vor so langer Zeit.

Deine Mauer ist mit Moos der Traurigkeit bewachsen und Schlingpflanzen des Bedauerns wachsen empor.

Erlaube dir, diese Mauer Stein für Stein mit zitternden Händen einzureißen.

 


Lasst unsere heiligen Tränen wie Wasserfälle strömen,

über die Wunden die wir uns mit unserem eigenen Schwert zugefügt haben.

Lasst uns unserem Herz lauschen, wie es mit jeder Träne stärker und

kraftvoller schlägt, im perfekten Rhythmus des Lebens.

 

Liebe, Liebe, Liebe.

 

Wenn unser Herz frei ist, sieh wie das Leben in das Land zurückfließt.

Die ersten Wildblumen brechen hervor, und dann  füllt sich der ganze Urwald

mit regenbogenfarbenen Vögeln und wilden Bestien.

Fürchte dich nicht, meine Liebe. Sie sind alle für dich da.

 

 

 

Reise an vergessene Plätze. Tanze nackt unter den Sternen deiner Intuition.

Erforsche die uralten Mysterien die an die Wände deiner Gebärmutter gemalt sind,

und die Weisheit des immerwährenden Gezeiten deines tiefroten Blutes. 

Trete mutig in die lange unterdrückten Feuer des Zorns und

erlaube dir, dich von den Flammen verschlingen und wandeln zu lassen.

 

 

 

Gehe auf Zehenspitzen in die dunkelsten Ecken deines Selbst,

die den wilden Drachen und das zarte kleine Mädchen in dir beschützen.

Betrachte deinen schlammigen, blutigen und wilden Anteil und umarme ihn.

Dein Chaos ist großartig.

Dein Menschsein ist strahlende Schönheit in Bewegung.

Du bist eine kraftvolle und magische Schöpferin.

 

Erkenne deine Liebsten tief in ihrem Herzen.

Fühle ihre Vollständigkeit, Stärke und Mut, damit, wenn du sie siehst

– zum ersten oder hundertsten Mal – ihre wahre Göttlichkeit  erkennst.

 


Erinnere dich an die Hingabe deiner Schwestern und die Zeiten, zu denen wir uns versammelten haben, seit Urzeiten.

Lasst einen Kreis bilden und mit Mutter Erde unter uns tanzen,

in den roten Zelten die uns Halt geben und Großmutter Mond über uns.

 

 

 

Gebe dich deiner eigenen Heiligkeit hin. Lass dein Schwert fallen und die Mauer zerfallen.

Wenn die Welt dich in die Knie zwingt, wenn du kaum durch die Dunkelheit sehen kannst, wisse:

Du bist Liebe.

Es leuchtet aus jeder Zelle deines Wesens.

Lass sie scheinen auf alles und jeden, den du berührst.

Es ist Zeit, uns zu erheben!


Autor: Catherine McInnes-Wright

 

Übersetzung: Cornelia Fey

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